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Museen. Galerien. Muse-ums-Ufer.

Muse-ums-Ufer-fest: 27. August bis 29. August 2010







Nacht der Museen 2007

www.Nacht-der-Museen 2007


5. Mai 2007








Liebe Ilfs
(Ein Ilf ist ein IchliebeFrankfurt-Nutzer.
Steht nicht im Brockhaus - ist aber so!),

mit einem Klick der linken Maustaste auf ein Foto kann
man es VERGRÖSSERN, SPEICHERN oder VERSENDEN.
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Apfelknackig
herzliche Grüße,
Geri
GerburgKlaehn@web.de




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"EIGEPLACKTE"

Es lebt sich schee in dere Stadt,
die soviel fremde Landsleut hat,
die lewe duht un lewe läßt,
die Eigeborne un die Gäst.

Die Neubürger, die sin e Sort,
die einstens von em annern Ort,
egal warum, sin zu uns komme
un dann ihrn Wohnsitz hier genomme.

Wenn die dann lewe hier voll Freud,
verstehe sich mit alle Leut,
un lewe hier in Frankfurt gern,
dann duhn des "Eigeplackte" wern.

Sie duhn zwar noch ihr Mundart schwetze,
doch duhn se Ebbelwei gern petze
un esse Handkäs unscheniert,
merr secht heut: "die sin integriert".

So Leut, die hawwe merr hier gern,
weil des aach Frankforter duhn wern
un öfters bessere sogar
wie mancher, der hier immer war.

Wenn aaner abber nur duht maule,
duht annern un sich selbst vergraule,
der kriegt kaa "Eigeplackte-Ehr"!
En "Hergelaafene" is der!

Autor: H.P. Müller

So sind sie - die Frankforter.
Ichliebefrankfurt.de
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Nacht der Museen
Tafelspitzen. CARIKAATURA. Foto: HANS



Guude, liebe Ilfs!

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Apfelig herzliche Grüße,
Geri


68. Rechts: Gabriele Hennig. Schneider machen Leute.
Henning-Couture.de + Knopf-Atelier.de

Ausschnitte eines Artikels aus der Süddeutschen Zeitung von
VOLKER BREIDECKER. © SZ

...
In Frankfurt wird viel geklagt und über alles
Mögliche in und an der Stadt herumgejammert, als stünde sie ganz entblößt da, so wie die Frauen auf den Leinwänden in der "NACKT!"- Show des ehrwürdigen Städelschen Kunstinstituts

Und da man dort heute offenbar nur noch wenig Anknüpfungspunkte zur Herkunft des Hauses als einem Patrimonium erkennt, einer historisch gewachsenen und verpflichtenden Sammlung, deren Geschichte Teil der Geschichte der Stadt und ihrer Sichtbarkeit ist, konkurriert man lieber mit der - unter ihrem neuen Direktor Max Hollein wieder zu Weltrang gelangten - Kunsthalle Schirn um die Trümpfe im spektakulären Ausstellungs- betrieb, statt die eigene Sammlung ständig und angemessen zu präsentieren.

Früher ging man ins Städel, um dieses oder jenes Bild wiederzusehen. Heute sucht man dort zumeist vergeblich danach, seitdem sich das Museum freimütig zum "Rücken und Räumen und Umhängen" als dem Lieblingssport seiner Kuratoren bekennt.

Wo Kuratoren und Kustoden keine gewachsenen Verbindungen und Zusammenhänge mehr sehen, stiften sie nach Gusto selber welche. So geschehen als Supplement zur Ausstellung "NACKT!", für die ein ganzes Geschoss des Hauptgebäudes geräumt wurde: Unter dem koketten Titel "Zusammenhang"wurden Bilder des 19. und 20. Jahrhunderts, teils aus der Galerie, teils aus den Depots in das neue - das "eigentliche" - Ausstellungshaus verschoben und dort, wie es noch koketter heißt, in eine "der Magazinierung abgeschaute, depot- ähnliche Reihung" gebracht, die auch einmal des Museums "Last der Quantität" anschaulich machen sollte. Sobald Qualität lästig wird, wird sie zur quantité négligeable erklärt und entweder in die Depots verbannt oder in die Wüste geschickt, und so oder ähnlich verfährt man in Frankfurt mit beinahe allem, auch mit der Stadtplanung und dem Denkmalschutz, von der Wissenschaft, der Literatur, den Bühnen und dem Verlags- wesen ganz zu schweigen.

Stadt, Dorf, Fluss, Metropole

Die Stadt ist groß und gerneklein, die Stadt ist klein und gernegroß. Von Sachsenhausen, Frankfurts Trastevere im Süden, bis zum "Café Größenwahn" im Norden hat man sie zu Fuß in einer knappen Stunde durchmessen, vorausgesetzt, man überlebt im Straßenverkehr, bleibt von Hörstürzen und anderen Traumata verschont und wartet auch nicht vor allen Fußgängerampeln darauf, bis sie zufällig einmal kurz auf "Grün" schalten. In Frankfurt ist alles so hübsch beieinander, so dicht beisammen, Stadt und Fluss, Dorf und Metropole, Geist und Geiz, Hochmut und Großmut, Kleinmut und Kleingeist. Die Stadt hat die höchste Banken-, Museums-, Ausstellungs-, Schrift- steller und wohl auch Intellektuellendichte.

Volker Breidecker, SZ



81. Theater im Archeologischen Garten


94. Theater im Archeologischen Garten



Der Archäologische Garten soll überbaut, der Samstagberg etwas abgetragen werden. "Ein durch altstadttypische Dichte geprägtes in zeitgenössischer Architektur errichtetes Quartier geplant werden."
So wie hier wird man dann - Dom und Schirn - nie wieder sehen. Und mit der Ruhe im Archäologischen Garten, spielenden Kindern, den Spatzen und den Theatervorstellungen ist es vorbei.

StadtPlaner:
"SAGEN SIE MIR, WO MAN IN FRANKFURT NOCH BAUEN KANN?"

Mein Vorschlag: Schluss mit der Wegwerf-Architektur! Bauen sie fantasievoll (z.B. mit 6-8 verschiedenen Fenstern an einem Gebäude - wie es bei Altbauten der Fall ist), langsam und gut. Zaubern sie schöne Dachlandschaften: mit Belvederchen, Gärten, Veranden, Terrassen und Balkonen!
So erhöhen sie die Wohnqualität der Innenstadt, machen die Stadt attraktiv
für Touristen und: erhalten Arbeitsplätze ohne den Bürgern die
Luft zum Atmen zu nehmen!



44. Fachwerkhauszeile am Römer - mit Dauer-Weihnachtsmarkt im 1. Stock. Josef Neumeyer.

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